Neuer Trojaner kapert Facebook-Konten
(am) – Microsoft warnt vor einem neuen Trojaner, der in der Lage ist, die Kontrolle über Facebook-Konten zu übernehmen. Einem Blogeintrag zufolge tarnt er sich als Erweiterung für die Browser Chrome und Firefox. Bisher sei der Schädling offenbar in erster Linie auf Nutzer in Brasilien ausgerichtet. Es sei aber einfach, ihn für andere Länder und Sprachen zu modifizieren.
Die “Trojan:JS/Febipos.A” genannte Malware versuche wie jede legitime Browsererweiterung, sich selbst zu aktualisieren, heißt es. Nach der Installation prüfe sie, ob der Nutzer bei Facebook angemeldet sei, und lade dann eine Konfigurationsdatei herunter. Sie enthalte mehrere Befehle für die Browsererweiterung. Anschließend könne der Trojaner verschiedene Aktionen ausführen, etwa “Gefällt mir” anklicken, einer Gruppe beitreten, Nachrichten veröffentlichen, Inhalte teilen und auch Chat-Nachrichten an die Freunde eines Opfers verschicken.
Bestimmte Varianten des Trojaners posten laut Microsoft auch provokante Nachrichten auf Portugiesisch, der Amtssprache Brasiliens. Sie enthielten wiederum Links zu anderen Facebook-Seiten.
(am) – Eine Gruppe von Cyberkriminellen hat es speziell auf beliebte Online-Games abgesehen. Schon seit 2009 soll die Gruppe aktiv sein.
(am) – Apples Malware-Scanner XProtect identifiziert den Adware-Trojaner Yontoo als “OSX.AdPlugin.i” und warnt den Mac-OS-Anwender vor seiner Installation. Apple reagiert damit schon kurz nachdem Doctor Web, ein russischer Anbieter von Antivirensoftware, über die zunehmende ungewollte Installation dieser Adware unter Mac OS X berichtete.
Deutschsprachige Malware-E-Mails zielen auf Kunden des beliebten Online- Shops ab
(am) – Eine neue Variante des Banking-Trojaners Shylock nutzt offenbar ein Skype-Plugin, um Rechner zu infizieren. Bisher ist nur knapp die Hälfte der Virenscanner in der Lage, den gefährlichen Schädling zu erkennen.
(am) – Apple iMac und ein Apple iPad wurden heute an Sie versendet: So versuchen Internet-Kriminelle aktuell per E-Mail einen Trojaner unterzuschieben. Genaue Informationen zu der Versandinfo könne man der gepackten Datei im Anhang entnehmen.