Sicherheitsforscher kritisieren Microsofts Vorgehen gegen Botnetz Citadel
(am) – Mehrere Sicherheitsforscher haben sich über Microsofts stürmisches Vorgehen gegen das Botnetz Citadel beschwert. Der Softwarekonzern hatte zusammen mit der US-Bundespolizei Botnetz-Kommandoserver mit über 4000 Domains abschalten lassen. Auf diesen Maschinen liefen jedoch auch geschätzte 1000 Domains, die andere Sicherheitsteams längst auf eigene, saubere Server umleiteten.
Betroffen waren vor allem Mitarbeiter des Schweizer Teams abuse.ch, die sich gegenüber der Non-Profit-Organisation Shadowserver beschwerten, mehr als 300 sogenannte DNS-Sinkholes verloren zu haben. Ähnlich sei es im vergangenen Jahr gewesen, als Microsoft unter großem öffentlichen Trara gegen das Botnetz Zeus vorgegangen sei, sagte ein Sicherheitsforscher, der lieber anonym bleiben möchte.
Die DNS-Sinkholes fanden sich zwar in einem Register zusammengefasst, Microsoft sah aber darin entweder nicht nach oder ignorierte es bewusst, als es die Domains abschaltete. “Ich hatte gehofft, Microsoft habe seine Lektion gelernt, aber offenbar hat sich gar nichts geändert, und meine Bemühungen waren umsonst”, schreibt der Schweizer Microsoft-Kritiker.
(am) – Microsoft hat am Juni-Patchday wie angekündigt ein
(am) – Microsoft hat für seinen
(am) – Laut Microsoft steht Rumänien an der Spitze Europas, soweit es infizierte Rechner betrifft. Die größte Dichte an Malware-Sites weist Luxemburg auf. Deutschland bewegt sich im Mittelfeld der europäischen Staaten.
(am) – Ohne vorherige Meldung an Microsoft hat ein Sicherheitsforscher Details einer Schwachstelle im Kernel aller gängigen Windows-Versionen mitsamt Exploit-Code veröffentlicht. Damit kann sich selbst ein als Gast angemeldeter Benutzer Systemrechte verschaffen.
(am) – Eine