Linux-Lösch-Malware bei Südkorea-Attacke im Einsatz
(am) – Sicherheitsexperten analysieren derzeit die Cyberattacken auf Südkorea und liefern die ersten Ergebnisse. Demnach wurde unter anderem eine Malware eingesetzt, die das Ziel hat, Linux-Rechner auszuschalten.
Die Sicherheitsexperten von Symantec haben bei der Analyse des Codes, der bei der Cyber-Attacke auf Südkorea verwendet wurde, eine Komponente entdeckt, die das Ziel hat, Linux-Rechner unschädlich zu machen. Laut einem Blog-Eintrag von Symantec ist es eher unüblich, dass in der Windows-Malware, die bei der Attacke zum Einsatz kam, eine Komponente steckt, die Linux-Maschinen löscht. Symantec hat die Malware auf den Namen “Jokra” getauft.
Die weitere Analyse von Jokra durch Symantec ergab, dass die Malware überprüft, ob auf dem befallenen Windows-Rechner die Remote-Software mRemote installiert ist, die für den Fernzugriff auf Rechner unterschiedlicher Plattformen verwendet werden kann.
(am) – Kaspersky Lab und CrySys Lab haben neue Details zur Malware “Miniduke” veröffentlicht, die für Angriffe auf Regierungseinrichtungen und Behörden in mehreren europäischen Ländern genutzt wurde. Der Schädling setzte nicht nur manipulierte PDF-Dateien ein, um sich zu verbreiten, sondern auch bekannte Sicherheitslücken in Java und Microsofts Internet Explorer 8.
(am) – Costin G. Raiu, Leiter des Forschungs- und Analyseteams bei Kaspersky Labs, hat auf der CeBIT vor Journalisten weitere Details zur Malware Red October genannt. Sie späht vor allem Regierungseinrichtungen zahlreicher Länder aus. Über die Malware hatte Kaspersky Mitte Januar erstmals berichtet. Damals schon hatte nahegelegen, dass die Autoren russisch als Muttersprache sprechen.
Das Analystenteam für Internetbedrohungen von Commtouch und Eleven analysiert aktuelle Trends in den Bereichen Spam, Schadsoftware, Internetsicherheit und Mobile Security.
(am) – Die Website des großen US-TV-Senders NBC wurde angegriffen und verbreitete einen gefährlichen Schädling an die Website-Besucher.
(am) – Kaspersky hat in Google Play zwei als Clean-Up-Tools getarnte Schadprogramme entdeckt, die einen Computer infizieren und den Nutzer ausspionieren können. Wie Sicherheitsexperte Victor Chebyshev in einem
(am) – BKA und BSI warnen vor einer aktuellen digitalen Erpressungswelle bei der Internetnutzung.