PRISM-Whistleblower: Die USA spionieren China seit Jahren aus
(am) – Edward Snowden hat sich erneut zu Wort gemeldet. Der Amerikaner, der dem britischen Guardian letzte Woche die Existenz des Online-Überwachungsprogramms PRISM offenbarte, nutzte diesmal die South China Morning Post als Plattform. Ihr sagte er, die National Security Agency (NSA) habe in den letzten Jahren über 61.000 Hackerangriffe auf China durchgeführt.
“Wir hacken Internet-Infrastruktur – beispielsweise große Internet-Router -, die uns Zugang zur Kommunikation von hunderttausenden Computern geben, ohne dass wir jeden einzelnen hacken müssten”, sagte Snowden im Rahmen eines einstündigen Interviews an geheimer Stelle in Hongkong. Er nahm auch zu seiner eigenen Situation Stellung: Die USA üben nach seiner Darstellung Druck auf Hongkong aus, ihn auszuliefern, aber das geltende Gesetz der Sonderverwaltungszone schütze ihn.
Snowden war am 20. Mai von Hawaii nach Hongkong geflohen. “Leute, die glauben, meine Wahl Hongkongs sei ein Fehler gewesen, verstehen meine Absichten falsch. Ich bin nicht hier, um mich vor der Justiz zu verstecken, ich bin hier, um kriminelle Handlungen aufzudecken.” Er habe Vertrauen in Hongkong und wolle dort gerne bleiben.
(am) – Während des US-Präsidentschaftswahlkampfes 2008 haben chinesische Hacker die Kampagnen von Barack Obama sowie seines republikanischen Gegenspielers infiltriert und konnten in erheblichem Umfang interne Dokumente und E-Mails entwenden. Das berichtet
(am) – Hacker versuchen mit Hilfe eines Bot-Netzwerks die Zugangsdaten von WordPress-Blogs zu erbeuten.