RIM warnt vor Codelücke in Blackberry Enterprise Server
(am) – Research In Motion hat ein Update für Blackberry Enterprise Server veröffentlicht, das eine Sicherheitslücke im PDF Distiller des Blackberry Attachment Service schließt. Das Unternehmen warnt davor, dass die Schwachstelle zum Einschleusen und Ausführen von Schadcode missbraucht werden könnte.
Einer Sicherheitsmeldung zufolge können manipulierte PDF-Dateien, die mit einem Blackberry-Smartphone geöffnet werden, Pufferüberläufe auslösen. Dafür müsse das Gerät jedoch mit einem Konto auf einem Blackberry-Server verknüpft sein. Es sei auch ein Denial of Service (DoS) möglich. Die PDF-Dateien wiederum könnten als E-Mail-Anhang vorliegen oder auf einer Website zum Download angeboten werden.
Der Fehler findet sich in Blackberry Enterprise Server Express 5.0.2 für Microsoft Exchange, Enterprise Server 5.0.2 und 4.1.7 und früher für Microsoft Exchange und IBM Lotus Domino, Enterprise Server 5.0.1 und 4.1.7 und früher für Novell GroupWise und Blackberry Professional Software 4.1.4 und früher für Exchange und Lotus Domino. Laut RIM sind die Blackberry-Smartphones des Unternehmens selber nicht anfällig.
Quelle: ZDNet
(am) – Adobe hat an seinem vorgezogenen Patchday Updates für Reader und Acrobat herausgebracht, die 23 Schwachstellen in den PDF-Anwendungen beseitigen. Zwei Anfälligkeiten sind schon länger bekannt und werden aktiv ausgenutzt. Sie ermöglichen es einem Angreifer, die vollständige Kontrolle über ein ungepatchtes System zu übernehmen.
(am) – Die Websites beider Unternehmen sind seit Sonntag offline. Eine Gruppe namens “Anonymous” bekennt sich zu dem Angriff. Sie bekämpft Firmen, die ihrer Ansicht nach ungerechtfertigt gegen Filesharer vorgehen.
Beim 8. Deutsche Anti-Spam Kongress in Wiesbaden stand ein Thema im Mittelpunkt, das seit geraumer Zeit die Diskussion im Bereich der E-Mail-Sicherheit bestimmt: der Kampf gegen Botnets. Diese meist internationalen Netzwerke bestehen aus Privat- und Unternehmensrechnern, die in der Regel ohne Wissen ihrer Besitzer gekapert wurden. Sie sind heute für durchschnittlich mehr als 95 Prozent des weltweiten Spam-Aufkommens sowie für die überwältigende Mehrheit von Denial-of-Service-Angriffen und per E-Mail verbreiteter Malware verantwortlich.