Linux-Rootkit manipuliert Webseiten
(am) – Sicherheitsexperten sind einem ungewöhnlichen Rootkit auf die Spur gekommen, das über Linux-Server Schadcode verbreitet. Es manipuliert direkt die TCP-Datenpakete der ausgelieferten Webseiten.
Experten von Kaspersky Lab haben ein Rootkit untersucht, das vom Betreiber eines Online-Dienstes mehr zufällig gefunden wurde. Es war aufgefallen, dass sich in der Standard-Fehlerseite eines Webservers ein iFrame befand, der dort nichts zu suchen hatte. Der Inhalt des iFrame kam von einem Server mit Schadsoftware. Nach weiteren Prüfungen stellte sich heraus, dass in alle Webseiten iFrames mit gefährlichen Inhalten eingeschmuggelt wurden und das dafür ein Modul des Linux-Kernels verantwortlich war.
Kaspersky hat dem Rootkit den Namen Linux.Snakso gegeben. Das Kernel-Modul module_init.ko des Rootkits wurde speziell für ein 64-Bit Debian Squeezy und Kernel 2.6.32-5-amd64 erstellt. Es ist mehr als 500 KByte groß und enthält noch Debug-Informationen. Außerdem arbeiten noch nicht alle Funktionen richtig. Deshalb nehmen die Experten an, dass sich das Rootkit noch in der Entwicklung befindet. Das Modul wird über einen insmod-Eintrag im Start-Script /etc/rc.local aktiviert. Danach hängt es sich in einige Kernel-Funktionen ein, um sich selbst zu verstecken. Die eigentliche Schadfunktion manipuliert über die System-Funktion tcp_sendmsg direkt die TCP-Datenpakete und schleust die iFrames ein. Das Rootkit erhält Befehle und Daten von einem Command & Control Server (C&C), zu dem es über eine verschlüsselte Verbindung Kontakt aufnimmt.
(am) – Ein Sicherheitsforscher der Technischen Universität Berlin hat eine Sicherheitslücke in Smartphones von Samsung gefunden, die es Angreifern erlaubt, ein anfälliges Gerät auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Ein Nutzer muss dafür nur auf eine präparierte Website gelockt werden. Die Schwachstelle lässt sich auch mit QR-Codes, SMS oder der Nahfunktechnik NFC ausnutzen. Von dem Problem betroffen sind unter anderem das aktuelle Flaggschiff-Modell Galaxy S3 sowie dessen Vorgänger Galaxy S2.
(am) – Der Sicherheitsexperte
(am) – Sicherheitsforscher berichten von einer Zero-Day-Lücke, die mit Java Runtime Environment 7 die aktuellste Version der Java-Laufzeitumgebung gefährdet. Die Zero-Day-Saison sei damit noch nicht vorbei, kommentiert Atif Mushtaq von FireEye in einem
(am) – Eine kritische Sicherheitslücke in der Bibliothek Libpng der Linux-Version von Skype ermöglicht es Angreifern beliebigen Code auszuführen. Betroffene sollten das Programm zeitnah aktualisieren.
(am) – Google hat Chrome auf Version 18 aktualisiert. Das Release kommt mit zwei neuen Techniken, um die Grafikleistung auf älteren und neueren PCs zu erhöhen. Darüber hinaus schließt Google neun Sicherheitslücken und integriert Adobes Flash Player 11.2.