US-Behörden: Chinesische Google-Hacker erbeuteten sensible Daten
(am) – Chinesische Hacker haben offenbar bei einem erfolgreichen Angriff auf Googles Server geheime Informationen über die US-Spionageabwehr in Erfahrung bringen können. Der Angriff war bereits Anfang 2010 bekannt geworden und sollte zum weitgehenden Rückzug Googles aus China führen. Den vollständigen Hintergrund aber legten bislang weder Google noch die Ermittlungsbehörden offen.
Laut Washington Post war es tatsächlich ein Schlagabtausch in der Art von “Spion gegen Spion”. Der Bericht beruft sich auf heute tätige sowie frühere Regierungsbeamte. Demnach erlangten die Angreifer Zugriff auf eine vertrauliche Datenbank, die gerichtliche Anordnungen zur Überwachung von E-Mail-Konten enthielt.
Sie hätten damit rechtzeitig Informationen über aktive Ermittlungen gegen chinesische Agenten erhalten – und zugleich amerikanische Geheimdienste durch Übermittlung falscher oder irreführender Informationen täuschen können. “Wenn man weiß, dass man Gegenstand von Ermittlungen ist, kann man Schritte unternehmen, um Informationen zu vernichten und Leute aus dem Land zu bringen”, zitiert die Zeitung einen der Behördenmitarbeiter, die nicht namentlich genannt werden wollten.
(am) – Software-Bots stellen Angreifern im Internet lokale Ressourcen zur Verfügung. Nun sollen Kriminelle Bot-Netze zum Angriff auf Antiviren-Tools einsetzen. Ziel ist es, die Tools zu deaktivieren.
(am) – Microsoft warnt vor einer neuen Zero-Day-Lücke in Internet Explorer 8. Betroffen sind Nutzer von Windows XP, Server 2003, Vista, Server 2008, 7 und Server 2008 R2. Einem am Freitag veröffentlichten