Gefährliche Lücke in Typo3
(am) – Das Typo3-Entwicklerteam hat einen Patch für das Content-Management-System veröffentlicht. Es schließt damit eine als kritisch eingestufte Sicherheitslücke, die es Angreifern ermöglicht, Server zu kompromittieren.
Im quelloffenen CMS Typo 3 wird der Parameter BACK_PATH im Script AbstractController.php nicht ausreichend geprüft. Unbefugte können die Schwachstelle ausnutzen, um eigene PHP-Skripte hochzuladen und auszuführen. Die Entwickler wurden bereits über die Gefahr sogenannter Remote File Inclusion-Angriffe informiert. Auch soll es bereits zu zahlreichen Versuchen gekommen sein, die Lücke zu missbrauchen, um die Kontrolle über fremde Server zu übernehmen.
Betroffen sind die Typo3-Versionen 4.5.0 bis 4.5.8. Die Versionen 4.6.0 und 4.6.1 sind ebenfalls betroffen, allerdings nur dann, wenn in der PHP-Konfiguration register_globals, allow_url_include und allow_url_fopen aktiviert sind. Standardmäßig ist nur allow_url_fopen aktiviert. Wenn wenigstens eine dieser Optionen deaktiviert ist, soll keine Gefahr bestehen.
(am) – 300 IP-Adressen seien für den groß angelegten Angriff verwendet worden, meldet das Wall Street Journal. Die Hacker hätten Zugriff auf alle Informationen erlangt, die auf den Systemen der Organisation lagen.
(am) – Microsoft hat eine Untersuchung zu einer neu entdeckten Zero-Day-Lücke in Windows 7 eingeleitet. Das dänische Sicherheitsunternehmen Secunia warnt davor, dass Angreifer die Schwachstelle ausnutzen können, um die vollständige Kontrolle über ein System zu übernehmen. Dazu muss ein Nutzer nur eine manipulierte Website im Apple-Browser Safari öffnen.