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Adobe veröffentlicht Final von Flash Player 11

Allgemeine Nachrichten 4. Oktober, 2011, 19:05 Uhr 0

(am) – Adobe hat Flash Player 11 und AIR 3 verfügbar gemacht. Sie stehen ab sofort zum Herunterladen bereit, wie das Unternehmen auf seiner Hausmesse Adobe MAX bekannt gegeben hat. Laut Hersteller bringt die finale Version des Flash Player keine neuen Funktionen gegenüber der zweiten Beta.

Der Flash Player 11 bietet erstmals native 64-Bit-Unterstützung für Windows, Mac OS X und Linux. Zudem wurde die hauseigene 3D-Schnittstelle Stage3D mit dem Codenamen “Molehill” (Maulwurfshügel) integriert, die als Incubator-Version schon in einem früheren Build enthalten war. Stage3D ermöglicht hardwarebeschleunigte 3D-Darstellung in Flash und Adobe Air. Es stellt ein Set von auf Shadern basierenden Low-Level-3D-APIs bereit, die sich programmieren lassen. Darüber können Funktionen wie Z-Buffering, Stencil Color Buffer, Fragment- und Vertex-Shader sowie Würfeltexturen realisiert werden. “Stage3D-APIs werden es Entwicklern ermöglichen, die GPU wirksam einzusetzen, wo es möglich ist”, verspricht Adobe.

Unter Windows wird dabei auf DirectX 9 zurückgegriffen, unter Mac OS und Linux auf OpenGL 1.3. Auf Mobilplattformen wird OpenGL ES 2.0 verwendet. Bei Geräten, deren Grafikchip nicht unterstützt wird, nutzt der Flash Player eine Software-Rasterung namens SwiftShader, eine von TransGaming lizenzierte Technologie. Später soll eine Version für Produktivumgebungen erscheinen, die Stage3D für mobile Plattformen unterstützt – nämlich Android, iOS und Blackberry Tablet OS.

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Microsoft Security Essentials stuft Chrome versehentlich als Malware ein

Microsoft Nachrichten 4. Oktober, 2011, 11:13 Uhr 0

(am) – Microsoft hat seine Sicherheitsanwendungen Security Essentials, Forefront und Defender aktualisiert. Die Programme stuften nach einem am Freitag ausgelieferten Definitionsupdate Googles Chrome irrtümlicherweise als Variante des Banking-Trojaners Zeus ein. Als Folge konnten einige Anwender den Browser nicht mehr nutzen.

“Am 30. September hat eine fehlerhafte Erkennung von PWS:Win32&/Zbot dazu geführt, dass Google Chrome versehentlich blockiert und in einigen Fällen gelöscht wurde”, heißt es in einer Sicherheitsmeldung des Softwarekonzerns. “Innerhalb weniger Stunden veröffentlichte Microsoft ein Update, das das Problem behebt.”

Microsoft zufolge läuft Security Essentials auf Millionen von Rechnern. Chrome hat einen Anteil am Browsermarkt von mehr als 16 Prozent. Ursprünglich hatte Microsoft angegeben, das Problem habe rund 3000 Nutzer betroffen. Am Montag teilte ein Sprecher mit, diese Zahl müsse wohl korrigiert werden.

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Schwere Sicherheitslücke bei HTC-Smartphones

Allgemeine Nachrichten 4. Oktober, 2011, 11:10 Uhr 0

(am) – Mehrere HTC-Smartphones haben eine Software installiert, die eine herstellereigene Sicherheitslücke beinhaltet. Dadurch kann jede beliebige App mit Internetberechtigung persönliche Daten abgreifen.

Nach einem Bericht auf Androidpolice.com ist auf mehreren aktuellen HTC-Smartphones das Programm htclogger installiert. Dabei handelt es sich um ein herstellereigenes Logging-Programm, das den Entwicklern eigentlich dazu dient, Fehler leichter und schneller zu finden. Allerdings gibt es in der aktuellen Software einiger Android-Geräte vom taiwanischen Hersteller HTC eine Sicherheitslücke in diesen Logging-Tools. Dadurch ist es jedem möglich, persönliche Daten der Anwender auszuspähen.

Um Systemdaten aus diesen Geräten auszulesen, genügen schon Apps mit minimalen Zugriffsrechten wie „android.permission.INTERNET“. Über diese Berechtigung verfügt jede App, die auf irgendeine Weise eine Verbindung zum Internet aufbaut. Damit können alle Apps mit der Berechtigung „INTERNET“ an einem lokalen Port Verbindungen mit htclogger aufbauen. Darüber können sie dann Anruflisten, Telefonnummern, Netz- und GPS-Ortungen, SMS-Daten und System-Logs auslesen. Normalerweise haben Apps nur Zugriff auf das, was die jeweilige Berechtigungen ermöglichen.

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