Kaspersky warnt vor neuer Variante des Blackmail-Virus
(am) – Kaspersky hat eine neue Variante des Blackmail-Virus GpCode entdeckt. Der Schädling nutzt die Kryptografie-Algorithmen RSA-1024 und AES-256, um auf den Rechnern seiner Opfer gespeicherte Daten wie Fotos, Videos und Dokumente zu verschlüsseln und dadurch unbrauchbar zu machen.
“GpCode ist zurück und stärker als je zuvor”, schreibt Vitaly Kamluk, Mitarbeiter des Kaspersky Lab, in einem Blogeintrag. “Im Unterschied zu früheren Varianten werden Dateien nach der Verschlüsselung nicht mehr gelöscht. Stattdessen werden die Daten überschrieben, wodurch es unmöglich wird, Anwendungen wie PhotoRec für eine Datenwiederherstellung einzusetzen, was wir bei früheren Angriffen empfohlen hatten.”
Sobald ein Rechner mit GpCode infiziert ist, beginnt der Schädling damit, Dateien zu verschlüsseln. Er erstellt auch eine Textdatei und legt sie auf dem Desktop ab. Darin wird ein Lösegeld von 120 Dollar gefordert, um die Dateien wieder freizugeben. Außerdem entfernt die Malware den Desktophintergrund und blendet dafür eine Nachricht ein.
(am) – Der Sicherheitsleitfaden soll Administratoren und IT-Experten dabei helfen die Sicherheitseinstellungen im Browser innerhalb ihrer Organisation zu optimieren. Das deutschsprachige Dokument steht zum kostenlosen Download parat.
(am) – Facebook-Nutzer werden von einem neuen Wurm bedroht, der sich über schädliche Apps verbreitet. Er kann ohne Wissen eines Anwenders Nachrichten mit manipulierten Links an dessen Freunde verschicken. Die Links wiederum werden mithilfe der Kurz-URL-Dienste “Tiny.cc” und “Is.gd” verschleiert.
(am) – Keine Dual-Core-CPU im Rechner? Das ist einer aktuellen Zeus-Trojaner-Variante zu langsam – der Schädling beendet sich dann lieber selbst.