(jp) - Als erster Browser bringt Opera 10.50 eine Lösung für eine alle Browser und Web-Server betreffende Schwachstelle in der Spezifikation des TLS-/SSLv3-Protokolls, die Man-in-the-Middle-Attacken erlaubt.
Verschlüsselte Web-Verbindungen wie HTTPS sollen sicher stellen, dass die übertragenen Daten weder belauscht noch manipuliert werden können. Doch die Spezifikation enthält einen Fehler, der Man-in-the-Middle-Angriffe ermöglicht. Mit der gerade veröffentlichten Version Opera 10.50 bringt die norwegische Browser-Schmiede den ersten Browser heraus, der seinen Teil zur Lösung beiträgt.
Der Fehler in der Spezifikation des TLS- und des SSLv3-Protokolls ist seit November 2009 bekannt. Ein Angreifer kann sich durch Auslösen einer Neuvereinbarung (Renegotiation) von Sitzungsparametern einer verschlüsselten Verbindung zwischen Client und Server einklinken (Man-in-the-Middle-Angriff) und von beiden unbemerkt Daten hinzu fügen. Er könnte etwa beim Online-Banking eine weitere Überweisung einfügen.
(jp) - In Apples Browser Safari sind acht Sicherheitslücken vorhanden, für die momentan noch kein Update bereitsteht.