(jp) – Symantec hat seine Phishing- und Spam-Reports (PDF) für Oktober veröffentlicht. Demnach nahm die Zahl der Phishing-Versuche um fünf Prozent ab, nachdem sie im September um 45 Prozent eingebrochen war. Auch die Menge der von Toolkits generierten Phishing-URLs sei im Vergleich zum Vormonat um 21 Prozent auf 25 Prozent geschrumpft.
Cyberkriminelle haben es dem Symantec-Bericht zufolge im Oktober besonders auf US-Steuerzahler abgesehen: Sie forderten Bürger in gefälschten E-Mails dazu auf, ihren Steuerstatus anzugeben. Um ihr Opfer einzuschüchtern und Panik zu erzeugen, verwendeten die Betrüger als Betreff “unreported/ underreported income”, also “nicht angegebenes/ zu niedrig angegebenes Einkommen”. Ein in der Mail enthaltener Link verweise auf eine Webseite, die zum Herunterladen eines mit Trojanern verseuchten Steuerformulars auffordere.
Während die Zahl der Phishing-Angriffe rückläufig ist, beobachten die Sicherheitsexperten von Symantec beim Spam eine gegenteilige Entwicklung: Seit August seien Monat für Monat durchschnittlich neunmal mehr E-Mails mit Schadsoftware verseucht gewesen. Derzeit sind 86 Prozent aller weltweit versandten E-Mails Spam. Davon beziehen sich 32 Prozent auf das Thema Internet (plus 3 Prozent) und 17 Prozent auf Finanzen (plus 3 Prozent).
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(jp) – Unbekannte haben insgesamt über 27.000 Datensätze gestohlen. Sie enthalten neben persönlichen Angaben auch Vertragsinformationen. Dem Hannoveraner Unternehmen zufolge handelt es sich aber um veraltete Daten.
Unbekannte haben beim Finanzdienstleister AWD offenbar über 27.000 Kundendaten entwendet. Nach Informationen des Hörfunksenders NDR Info, dem die Daten zugespielt wurden, handelt es sich dabei nicht nur um persönliche Angaben wie Adresse, Telefonnummer, Berufsbezeichnung oder Geburtstag, sondern auch um Einzelheiten zu Vertragsabschlüssen.
Aus den gestohlenen Unterlagen soll beispielsweise ersichtlich sein, ob eine Lebensversicherung abgeschlossen und wieviel Geld angelegt wurde. Auch die Laufzeit der Verträge gehe daraus hervor, heißt es.
Laut AWD sind die meisten Datensätze aber veraltet oder nicht mehr existent. Die jüngsten Daten stammten aus dem Jahr 2001, die Mehrzahl aus den 90er Jahren. Wie die vertraulichen Informationen in Umlauf geraten konnten, sei unklar.
Der Hannoveraner Finanzdienstleister hat inzwischen Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Zudem wurde der niedersächsische Landesdatenschutzbeauftrage, Joachim Wahlbrink, über den Vorfall informiert.
Quelle: ZDNet
(jp) – Der Trojaner ZBot.R7 ist per E-Mail unterwegs. Der Absender der E-Mail droht mit der Einleitung der Zwangsvollstreckung durch einen Mahnbescheid, weil die angebliche Lastschrift im Anhang nicht bezahlt wurde. Weitere Informationen dazu könne man dem Anhang der E-Mail entnehmen. Nach einem Doppelklick auf die im Anhang befindliche Datei, erhält man jedoch keine Informationen über die offene Rechnung, stattdessen installiert sich der Trojaner auf dem betreffenden System.
Die E-Mail hat folgendes Aussehen
Betreff: Lastschrift
Dateianhang: Lastschrift.txt.exe oder Rechnung.txt.exe
Größe des Dateianhangs: unterschiedlich.
E-Mail-Text: unterschiedlich.
Betroffene Betriebssysteme: Alle Windows-Versionen.
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