(jp) - Der Trojaner Pinch ist nicht nur für über 4000 Infizierte täglich verantwortlich, er ist auch ein Beispiel dafür, wie moderne Schädlinge das Internet überschwemmen.
Täglich werden über 4000 Internetsurfer von dem Trojaner Pinch infiziert, obwohl die Programmierer selbst bereits im Gefängnis sitzen. Der Trojaner versteckt sich auf dem PC und stiehlt sensible Daten, etwa Homebanking-Logins oder Passwörter. Das Problem ist eine neue Variante von Pinch.
Jacques Erasmus, von der Sicherheitsfirma Prevx, weist besonders auf eine Tatsache hin: Pinch zeige deutlich, wie Malware heutzutage produziert werde. Die Täter kaufen sich ein Software-Kit im Internet, quasi den Original-Trojaner plus Editier-Software. Durch gezieltes Verändern mittels, der teils leicht verständlichen, Software werden auch aktuelle Antivirenprogramme durch den scheinbar neuen Schädling getäuscht.