(ag) – Malware-Spammer sind stets auf der Suche nach den besten Ködern, damit möglichst viele Empfänger auf die Links in ihren Mails klicken. Sie sollen jetzt auch Google Trends nutzen, um die heißesten Themen zu ermitteln.
Die richtige Themenauswahl ist auch für den Erfolg einer Malware-Kampagne wichtig. So ist es eigentlich nicht verwunderlich, wenn Malware-Spammer Dienste wie Google Trends in Anspruch nehmen, um zu erfahren, welche Themen en vogue sind. Jedenfalls sind die Malware-Forscher des Sicherheitsunternehmens Webroot auf diesen Verhalten der Spam-Versender gestoßen.
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(ag) – Spammer nutzen nicht nur Mail-Funktionen wie Zustellbestätigungen, um Adressen zu verifizieren. Sie fälschen auch Nachrichten über Fehlzustellungen von Mails und verbreiten damit Trojanische Pferde.
Spammer und insbesondere Malware-Spammer lassen nichts aus, wenn es darum geht die Quote der ins Ziel gebrachten Spam-Mails zu erhöhen. Sie verifizieren zum Beispiel ihre Adresslisten, in dem sie Mails versenden, die eine Zustellbestätigung anfordern. Da sie dazu eine gültige Absenderadresse benötigen, mit der die Bestätigung empfangen werden kann, kommt ihnen der neuerliche Erfolg beim Knacken der Hotmail-CAPTCHAs gerade recht. Außerdem fälschen Malware-Spammer auch Mails, die eine fehlgeschlagene Mail-Zustellung melden und senden Malware im Anhang mit – gerne auch mit Passwortschutz.
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(ag) – Nutzer der Community Facebook müssen sich derzeit vor gefälschten Mails in Acht nehmen, mit denen ihnen ein Trojaner untergejubelt werden soll.
Vermeintliche Absenderin ist eine alte Schulfreundin des jeweiligen Empfängers, die diesen angeblich in ihre Freundesliste aufgenommen hat und um Bestätigung des Kontakts bittet. Darauf weist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn hin und beruft sich auf das IT-Sicherheitsunternehmen Websense.
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(am) – Die chinesische Version des beliebten VoIP-Programms sendet fleißig User-Daten an die Regierung der Volksrepublik. Alles wird überwacht und nach bestimmten Schlüsselwörtern abgesucht.
Die gewöhnliche Skype-Version, die auch hierzulande verwendet wird, ist nicht betroffen. Es geht viel mehr um Tom-Skype – eine auf den chinesischen Markt angepasste Variante, die in Kooperation mit der Internetfirma Tom Group gefertigt wird. Laut einer Studie der University of Toronto überwacht diese Variante seine Nutzer und sendet sämtliche Daten an die chinesische Regierung. Man habe detailiere Beweise für die Abhörfunktionen gefunden, so die Universität: Die Software schneidet sämtliche Telefonate und Chat-Konversationen mit und filtert diese nach bestimmten Schlüsselwörtern. Neben Usernamen, Nachrichtentext, Datum und Zeit werden auch IP-Adresse und die Telefonnummer mit übertragen.
Der Hersteller hat bislang nicht auf die Vorwürfe reagiert.
Quelle: PC Professionell