(vr) - Die Social-Networking-Plattform Facebook hat mit “Top Friends” eine beliebte Anwendung eines Drittanbieters gesperrt, weil sich damit private Daten anderer Nutzer auslesen ließen.
Der Grund dafür ist, dass über die Anwendung als privat eingestufte Daten aus den Profilen anderer Top-Friends-Nutzer ausspioniert werden konnten, berichtet das Branchenportal Cnet. Das Datenleck habe auch Informationen über Jonathan Heiliger, Facebooks Vice President of Technical Operations und andere bedeutende Persönlichkeiten zugänglich gemacht. Das Problem sei gewesen, dass Top Friends die von den Nutzern gemachten Angaben zur Vertraulichkeit von Daten nicht korrekt berücksichtigt habe. Allgemein könnten Facebook-Anwendungen die Gefahr eines Datendiebstahls bergen, so der Entdecker der Top-Friends-Lücke.
“Wir erwarten, dass Applikationen von Drittanbietern den von den Usern augestellten Regeln folgen “, zitiert das Branchenportal Ben Ling, Facebook Director of Platform Product Management. Im Falle von Top Friends sei mit den Nutzereinstellungen nicht in Einklang mit den Datenschutz-orientierten Nutzungsbedingungen von Facebook umgegangen worden. Dadurch konnten vermeintlich vor unbefugtem Zugriff geschützte Angaben wie beispielsweise Geburtstag, Geschlecht und Beziehungsstatus gestohlen werden. So sollen Daten von Facebook-Excecutives ebenso abrufbar gewesen sein wie das Profil des republikanischen Gouverneurs von Louisiana, Bobby Jindal, der als möglicher Vize-Kandidat in John McCains Rennen um die US-Präsidentschaft gilt.
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(jp) – "Sie suchen einen Nebenjob?", "In Heimarbeit bis zu 4000 Euro monatlich verdienen?" – so oder so ähnlich lautet tausendfach verschickte Werbe-Mails für – auf den ersten Blick – Traumjobs. Wenig arbeiten und eine Menge verdienen. Doch glauben Sie nicht alles, was Sie lesen, ein solcher Job kann Sie schnell in den Knast bringen, wie ein aktueller Fall aus den USA zeigt.
In Nigeria arbeitet eine hoch professionalisierte Internet-Betrugsmaschinerie, ein Milliardengeschäft. Die Masche ist dabei immer ähnlich: Leichtgläubige Anwender werden per Spam-Mail dazu gebracht, Kontodaten preis zu geben, um vermeintliches Schwarzgeld aus einem Bürgerkriegsland zu schaffen, oder um die Einlösung von Schecks gebeten, gegen Provision versteht sich. Im Lauf der Jahre dürfte die so genannte Nigeria-Connection Unsummen verdient haben, ein Ende ist nicht abzusehen. Oft wird auch versucht, über ominöse Stellenanzeigen Mittelsmänner und -frauen zu finden, die vor Ort Geldüberweisungen von Betrogenen abwickeln und an die Hintermänner weiterleiten. Zuweilen wissen diese Personen zunächst überhaupt nicht, dass sie in illegale Machenschaften verwickelt sind. Was dann passieren kann, zeigt der Fall Edna F. aus den USA.
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(jp) – Das sicherste Betriebssystem von Microsoft ist Windows Vista. Zu diesem Ergebnis kommt der Verein Deutsches Sicherheitsnetz nach Auswertung eines von der Organisation angebotenen Online-Checks.
Dabei wurden 225.000 PCs überprüft. Demnach weisen 5,5 Prozent der Vista-Rechner in Deutschland Sicherheitsmängel auf. Bei Rechnern mit Windows XP liegt die Quote bei 12 Prozent. Noch anfälliger für Attacken aus dem Netz sind Windows 98, ME und Windows 2000 (20 Prozent). Alternative Betriebssysteme wie Linux oder Mac OS wurden allerdings bei dem Vergleich nicht berücksichtigt.
Quelle: TEC Channel