
(vr) – Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz warnt vor einem falschen Datenschutzservice eines angeblichen Bundesamtes für Datenschutz, das Haushalte mit Werbeanrufen belästigt.
Die Telefonabzocker denken sich immer neue Maschen aus, um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Vorgebliche Gewinnspiele, Intelligenztests, Nachbarschaftsportale oder kostenlose Stromlieferungen sind Beispiele aus den letzten Monaten. Heute warnt der Bundesbeauftragte für den Datenschutz vor Anrufen eines vorgeblichen “Bundesamtes für Datenschutz”. Die ungebetenen Anrufer behaupten, sie könnten die Angerufenen gegen eine Gebühr vor der Verbreitung von persönlichen Daten im Internet schützen.
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(am) – Ein Spammer muss MySpace sechs Millionen US-Dollar Schadensersatz zahlen. MySpace feiert einen Erfolg im Kampf gegen Spam: Ein US-Schiedsgericht verurteilte den bekannten Internet-Unternehmer Scott Richter zur Zahlung von sechs Millionen US-Dollar (3,87 Millionen Euro). MySpace warf Richter und seinem Unternehmen Media Breakaway vor, seine Nutzer mit Phishing-Angriffen und Spam-Mails überschwemmt zu haben. Nicht die erste Millionenstrafe, die Richter im Zusammenhang mit Spam zahlen muss.
Das Schiedsgericht verurteilte Richters Unternehmen Media Breakaway zur Zahlung von 4,8 Millionen US-Dollar (3,1 Millionen Euro) Schadensersatz an MySpace sowie 1,2 Millionen US-Dollar (775.344 Euro) an Gerichtskosten. Zudem dürfen weder Richter noch Mitarbeiter von Media Breakaway MySpace in Zukunft nutzen. So soll verhindert werden, dass Richter künftig MySpace-Nutzer mit Werbemüll bombardiert.
Das soziale Netzwerk kommentierte das Urteil in einer Stellungnahme: “MySpace hat null Toleranz gegen illegale Aktivitäten auf unserer Seite.” Man werde alle Kriminellen ihrer gerechten Strafe zuführen, die versuchten, MySpace-Nutzer zu schädigen. Dabei kämpft das Unternehmen unentwegt mit Online-Kriminellen, da das soziale Netz für sie ein leichtes Ziel darstellt. So können Spammer tausende von Nutzern mit geringem Aufwand mit Spams überschwemmen.
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(am) – Chinesische Polizisten haben einen 19-jährigen Hacker gefasst, der die Internetseite des Guangxi Seismological Bureau hackte. Der Hacker hatte auf der Seite der Behörde eine Warnung vor einem Erdbeben veröffentlicht, das angeblich den Süd-Westen von China betreffen und eine Stärke von 9.0 erreichen sollte.
Die Warnung vor einem derart schweren Erdbeben hätte für eine Panik sorgen könne. Vor allem nachdem China im Mai von einem Erdbeben der Stärke 7,8 getroffen wurde, bei dem 70.000 Menschen ums Leben kamen und Millionen obdachlos wurden. Nach dem Erdbeben verbreitete sich unter der chinesischen Bevölkerung das Gerücht, dass Erdbeben auf eine ähnliche Art und Weise wie das Wetter vorhergesagt werden könnten.
Dem chinesischen Staatsfernsehen zufolge wurde der Hacker bereits am 4. Juni verhaftet und sitzt seitdem im Gefängnis. Dem Bericht zufolge gab der Hacker an, dass er mit der Manipulation der Internetseite seine technischen Fähigkeiten demonstrieren wollte. Welche Strafe dem Hacker droht, wurde nicht bekannt.
Quelle: PC Welt
(am) – Cisco prognostiziert, dass sich das Volumen des Internet-Datenverkehrs bis 2012 verglichen mit diesem Jahr rund vervierfachen werde, wie das ‘Wall Street Journal’ schreibt. Cisco schätzt den weltweiten Internet-Verkehr für 2008 auf im Schnitt knapp über 10′000 Petabyte pro Monat. Für 2012 werden von Cisco rund 44′000 Petabyte pro Monat vorausgesagt. (Der Netzwerkriese dürfte sich dabei auch vorfreudig die Hände reiben, denn das würde viele, viele Infrastruktur-Aufträge aus der Telekommunikatonsindustrie bedeuten. Die Prognose allein könnte darum einige aufmerksame Investoren verleiten, Cisco-Aktien zu kaufen, so dass der Kurs…aber lassen wir das.)
Wie dem auch sei, Cisco erklärt, dass vor allem die galoppierend zunehmende Beliebtheit von Online-Video-Services à la YouTube für die Trafficexplosion verantwortlich sein wird, die, wenn sie so eintrifft, mancherorts die Leistungsfähigkeit des Internets gefährden könnte.
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(am) – Die Sicherheit der Internet-Nutzer hat einen hohen Stellenwert. Eine neu integrierte Funktion eines bekannten kostenlosen Virenscanners und Anti-Malware-Tools sorgt nun jedoch dafür, dass die Betreiber von Webseiten dafür zahlen müssen. Offenbar sorgt ein Linkprüfer für unnötiges Datenaufkommen.
Die Kollegen vom britischen Branchenmagazin The Register berichten, dass der Virenscanner AVG AntiVirus bei ihnen seit gut einem Monat für ein erhöhtes Besucheraufkommen sorgt. Hintergrund ist die Integration der im Rahmen der Übernahme der Firma Prevention Labs von AVG erworbenen Linkscanner-Technologie in das hauseigene Sicherheitspaket.
Linkscanner sorgt nun, weil es bei Millionen von Nutzern der AVG-Sicherheitssoftware zum Einsatz kommt, angeblich für eine starke Zunahme des Datenverkehrs. Problematisch ist dabei, dass die Software bei einer Websuche über Google, Yahoo oder Microsoft Live Search sämtliche Links vorab abruft und auf ihre Sicherheit überprüft, auch wenn der Anwender keine der verlinkten Seiten dann auch tatsächlich aufruft.
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(am) – 2007 wurden dreimal so viele politische Online-Aktivisten inhaftiert wie 2006
Politische Internet-Aktivisten werden immer häufiger wegen ihrer Äußerungen zu Themen wie Menschenrechten und Meinungsfreiheit verhaftet. Im Jahr 2007 wurden dreimal so viele kritische Blogger festgenommen wie ein Jahr zuvor. Das belegt der aktuelle World Information Access Report (WIA) der Universität von Washington.
Mehr als die Hälfte aller Verhaftungen seit 2003 fand in den Ländern China, Ägypten und Iran statt. Die Gefängnisstrafen wurden laut dem WIA-Report für Beiträge zu den unterschiedlichsten Themen verhängt: Einige Blogger wurden festgenommen, weil sie über korrupte Regierungen berichtet, andere, weil sie die Missachtung von Menschenrechten angeprangert hatten.
Laut dem Bericht hängt die wachsende Zahl an Verhaftungen unter anderem mit der wachsenden politischen Einflusskraft der Weblogs zusammen. Die Verfolgung kritischer Blogger nehme vor allem zu Zeiten politisch wichtiger Phasen etwa während eines Wahlkampfes deutlich zu. Viele Festnahmen endeten letztlich sogar mit Haftstrafen von durchschnittlich 15 Monaten. Die bislang längste verhängte Gefängnisstrafe betrug acht Jahre.
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(am) – Michael Fiola aus dem US-Bundesstaat Rhode Island hat derzeit mit den schrecklichen Folgen eines Virus auf seinem Arbeitsnotebook zu kämpfen. Nicht nur seinen Job ist er los, sondern wurde auch sozial geächtet.
Fiola war Angestellter bei der Arbeitsschutzbehörde DIA. Für seine Tätigkeit erhielt er im November 2006 ein eigenes Notebook. Bereits nach einigen Monaten stellte sein Arbeitgeber fest, dass seine Rechnung für Datenverbindungen deutlich höher, als die seiner Kollegen war. Daraufhin wurde nachgeforscht und auf seinem Notebook fanden sich Kinderpornos en masse. Sein Arbeitgeber reagierte natürlich mit einer sofortigen Kündigung, schreibt der Boston Herald.
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