(am) – Seclists.org berichtet von einem Informationsleck, dass Details zum geplanten Skype-Trojaner preisgeben soll
Anscheinend hat die deutsche Polizei eine Firma angeheuert, die Datenverkehr von Skype und SSL ausspionieren soll. Sie verweise auf eingescannte Dokumente, deren Echtheit sich allerdings schwer nachweisen lässt. Laut den Papieren fragte man die Sicherheitsfirma Digitask, einen Trojaner zu erschaffen. Dieser soll auf Rechnern eingepflanzt werden und Daten zu einem bestimmten Server übertragen.

Ein anderes Dokument soll eine Diskussion beweisen, die zwischen der bayerischen Polizei, dem Justizministerium und der Staatsanwaltschaft geführt wurde. Hierbei handle es um die Aufteilung der Kosten. Zuerst soll das Dokument auf den Webseiten der deutschen Piratenpartei aufgetaucht sein. Dies wurde angeblich wegen rechtlicher Bedenken wieder vom Netz genommen.

Wie Digitask den Trojaner entwickeln soll ohne deutsches Recht zu brechen ist allerdings nicht erwähnt. Billig ist es angeblich jedenfalls nicht. Jede erfolgreich kompromittierte Maschine soll 3500 Euro monatlich kosten. Erfolgreiches Abfangen von SSL-Datenverkehr soll mit 2500 Euro zu buche schlagen.

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