(jp) – Dies teilte das IT-Sicherheitsunternehmen Symantec mit. Bereits im Frühjahr hatte das Unternehmen in seiner halbjährlich durchgeführten Studie auf die Entwicklung einer „Schattenwirtschaft“ hingewiesen. Nach wie vor zählten zu den Opfern fast ausschließlich (erneut zu 99,4 Prozent) private Computer-Nutzer.
Die kriminellen Werkzeuge sind nach Angaben von Symantec inzwischen so ausgefeilt, dass sich damit ohne großen Programmieraufwand gefälschte Seiten, so genannte Phishing-Sites inklusive Bildern und Logos erstellen lassen, die dem Original täuschend ähnlich sind. Die Betrüger versuchen ihre Opfer auf solche Fälschungen, etwa die nachgemachte Website einer großen Bank zu locken, um von dort aus Daten wie Kontonummer, Passwort oder Pin abzufangen. Mit zusätzlichen Programmteilen (Skripts) ließen sich dazu auch noch entsprechende Phishing-Mails erzeugen, die die Nutzer auf die präparierten Seiten lockten.
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(jp) – US-Rechtsexperten haben davor gewarnt, dass die zunehmende Popularität von Werbeblockern in Browsern schon bald zu gerichtlichen Auseinandersetzungen führen könnte. John Palfrey, Direktor des Berkman Center für Internet und Gesellschaft an der Harvard-Universität ist überzeugt, dass es demnächst zu Prozessen auf diesem Gebiet kommen wird. Immer mehr User nutzen Ad-Blocker, sodass Betreiber von werbebasierten Websites Umsatzeinbußen hinnehmen müssen.
Viele Websites verbieten in ihren Geschäftsbedingungen das Blockieren von Werbung. Myspace beispielsweise untersagt das “Abdecken oder Verbergen von Bannerwerbung sowohl auf der persönlichen Profilseite als auch auf jeder anderen Myspace-Seite”. In einer Klage würden dann mit Sicherheit zwei Argumente zum Tragen kommen: Die Verletzung des Copyrights – durch Veränderung der Site – und das Missachten der Geschäftsbedingungen.
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(jp) – Will TecChannel ein Grundsatzurteil erzwingen ?
Das bekannte Magazin TecChannel hat gegen das Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Strafanzeige gestellt, weil illegale Hacker-Software verbreitet wurde. Es handelte sich dabei um einen Passwort-Cracker womit Passwörter geknackt werden könnten. Das BSI bietet die Software über einen direkten Link zu einem Softwareunternehmen an, welche die Passwort-Software herstellt und zum uneingeschränkten Download anbietet.
“Wir haben uns deshalb zu diesem ungewöhnlichen Schritt entschlossen, um für TecChannel.de und alle anderen seriösen Internetseiten sowie Sicherheitsexperten und Programmierer eine bessere Rechtssicherheit zu erlangen”, erklärte Michael Eckert der Chefredakteur bei TecChannel ist.
Nach einer Einschätzung der TecChannel-Redaktion trägt das BSI mit dem Download der Passwort-Cracker Software dazu bei dass illegale Hacker-Software weiter verbreitet wird. Damit liegt laut den Redakteuren ein Verstoss gegen den so genannten Hacker-Paragraphen §202c StGB vor.
(jp) – Es scheint, als lasse die Sturm-Wurm-Gang keine Zielgruppe aus. Diesmal verspricht die Spam-Mail mehr als 1000 freie Spiele. Die gefährliche Seite titelt mit der Überschrift „Arcade World“.
Jeder Link auf dieser Seite zeigt auf die Datei ArcadeWorld.exe. Diese enthält eine weitere Variante des Sturm-Wurms.
F-Secure bezeichnet diese Version als Zhelatin.JP
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