Update-Viren, Würmer und Zeitzünder
(am) – Update-Viren sind eine besonders ausgeklügelte Virenart. Sie sind nach Familien gegliedert und werden meist von einem einzigen Programmierer oder einer Gruppe entwickelt. Neben ihrem Hex-Pattern enthalten diese Viren nicht nur eine Versionsnummer, sondern auch eine Update-Routine, die überprüft, ob der Virus bereits in einer Version vertreten ist. Aber damit nicht genug: Die Routine untersucht ausserdem, ob die Datei bereits eine ältere Version des Virus enthalten. Ist das der Fall, wird diese ersetzt. Ist eine neuere Version installiert, wird diese nicht noch einmal infiziert.
Computerwürmer sind Programme, die sich selbstständig in einem Netzwerk verbreiten können. Es handelt sich dabei nicht um klassische Viren, sondern um damit verwandte Störprogramme, die jedoch auch Viren enthalten können. Würmer sind eigenständige Programme, die keine Wirtsprogramme benötigen, um sich daran anzuhängen. Meist bestehen sie aus mehreren Programmsegmenten, die miteinander in Verbindung stehen. Computerwürmer können sich selbst reproduzieren und sich zu dem mit Hilfe von Netzwerkfunktionen auf andere Rechner kopieren.
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Trojanische Pferde und TSR-Dateiviren
(am) – Trojanische Pferde sind streng genommen keine Viren, da es sich dabei nicht um Programme handelt, die sich selbst reproduzieren und ausführen können. Meist dienen nützliche Hilfsprogramme oder Informations-CD’s als Tarnung, oft verbunden mit der Einladung, die Dateien kostenlos zu kopieren und weiterzugeben. Die verstecken Schädlinge werden erst wirksam, wenn der Anwender dass Programm aufruft, in dem sie verborgen sind.
Eines der bekanntesten Trojanischen Pferde ist als Diskette mit wichtigem Informationsmaterial zum Thema AIDS getarnt. Diese “AIDS-Informationsdiskette” wurde aus Panama kostenlos an Teilnehmer eines Fachkongresses verschickt.
Die zweithäufigste Art von Viren ist der TSR-Dateivirus. Wie der Name schon sagt, werden von Viren dieser Art Dateien befallen. Dabei handelt es sich in der Regel um COM- und EXE-Dateien; es gibt aber auch ein paar Gerätetreiberviren, und einige Viren infizieren Überlagerungsdateien, außerdem müssen ausführbare Programme nicht unbedingt die Namenserweiterung COM oder EXE haben, obwohl dies in 99 % der Fälle zutrifft.
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(am) – Das Kaspersky Lab Unternehmen hat eine neue Programmversion Veröffentlicht die eine Sicherheitslücke schließen soll. Nach genaueren Angaben ist mit dem Update die so genannte “KLV07-07.Klif.sys calling NtOpenProcess vulnerability” behoben worden.
Das Unternehmen empfiehlt Usern die noch die ältere Version 6.0 nutzen bei Bedarf direkt auf die neue Version 7.0.0.125 Umzusteigen. Für User die bereits die Version 7.0.0.119 bis .124 nutzen wurde ein Hotfix “C” Veröffentlicht das automatisch vom Programm geladen und installiert wird. Sie sind somit automatisch auf dem Stand der neusten Version.
Kaspersky Internet Security 7.0 – Download
Kaspersky Anti-Virus 7.0 – Download
(jp) – Dem Changelog ist zu entnehmen, dass neben Detailverbesserungen auch die Sicherheit des Browsers verbessert wurde. So war es bei der Vorgängerversion möglich, durch Daten-URIs eine falsche Adresse in der Adresszeile des Browsers einzublenden und so den Anwender in trügerischer Sicherheit zu wiegen. Zusätzlich wurde die Darstellung langer Domain-Namen im Authentifizierungsdialog verbessert und ein Sicherheitsproblem bei speziell präparierten Torrent-Transfers gelöst.
Daneben gab es kleinere Anpassungen an der Oberfläche. So ist beispielsweise das Verschieben von Tabs zwischen Opera-Fenstern wieder möglich. Hinzu kommen Verbesserungen in der Stabilität des Browsers, der Performance des integrierten Bittorrent-Clients und bei der Unterstützung von Microsofts Silverlight. Unter Windows Vista wurde ein Zugriffsproblem auf bestimmte Websites gelöst.
Der Browser Opera steht ab sofort in der Version 9.22 für Windows und Linux zum Download bereit. Die neue Version für MacOS X wird in Kürze ebenfalls veröffentlicht.
Außerdem dürfte in nicht allzu ferner Zukunft das Release der Version 9.5 (auch als Kestrel bekannt) folgen, welche wohl gegen den ebenso bald erscheinenden Firefox 3.0 in den “Ring” gehen wird. Sofern das “Wettrüsten” sicheres Surfen zur Folge hat, sollte man es gut heißen können.
Opera 9.22 – Download