(am) – Junge Internet-Surfer nutzen, was das Web Ihnen zu bieten hat: E-Mail, Chat, Instant Messaging und ein Runde Online-Spiel zählen zu den angesagten Netz-Aktivitäten.
Gerade junge Surfer sind häufig leichtfertig bereit, persönliche Informationen wie E-Mail- und Post-Adressen für ein vermeintlich attraktives Angebot preiszugeben. Zusätzlich besteht die Gefahr, Papas Produktivrechner mit Schadcode zu belasten.
Symantec, Anbieter von Sicherheitslösungen, will besorgten Eltern jetzt unter die Arme greifen. Patrick Heinen, IT-Sicherheitsexperte von Symantec, hat fünf Tipps für einen sicheren Umgang mit dem Internet für Eltern und Kinder zusammengestellt:
1. Fragen Sie Ihre Kinder nach ihren bevorzugten Websites und Online-Aktivitäten und finden Sie heraus, ob Ihre Kinder einen eigenen Blog, Instant Messaging Account, eine Website oder E-Mail-Adresse haben. So können Sie sich mit den Online-Aktivitäten Ihrer Kinder vertraut machen und im Notfall regulierend eingreifen.
2. Klären Sie Ihre Kinder über den Missbrauch von persönlichen Informationen im Internet auf. Machen Sie Ihnen deutlich, dass sie sich in Gefahr bringen, wenn sie persönliche Daten wie Name, Alter oder Telefonnummer herausgeben. Üben Sie richtiges Verhalten ein, falls Fremde die Kinder kontaktieren sollten: Sofortiges Einstellen des Kontakts und den Eltern Bescheid geben ist Pflicht.
3. Legen Sie Grundsätze fest, die in der Familie für den Gebrauch von E-Mail, Instant Messaging, Blogs etc. gelten. Auch Plattformen wie YouTube und MySpace sollten Sie berücksichtigen und festlegen, welche Programme die Kinder benutzen dürfen. Installieren Sie Sicherheitssoftware, die den Kindern den Zugriff auf Seiten, die Sie für ungeeignet halten, verwehrt.
4. Stellen Sie sicher, dass Sie die Personen kennen, die Ihre Kinder online treffen. Überprüfen Sie die Online-Identität aller Kontakte Ihrer Kinder und versichern Sie sich so, dass es sich um vertrauenswürdige Kontakte handelt. Regelmäßiges Überprüfen der Buddy-Liste schafft Sicherheit.
5. Ein wichtiger Schritt, um aktiv in das Online-Leben Ihrer Kinder eingebunden zu sein, ist ganz einfach: Sorgen Sie dafür, dass der Computer, an dem die Kinder online gehen, an einer zentralen Stelle im Haus steht – zum Beispiel im Wohnzimmer. So können Sie einfach ein Auge auf die Internetnutzung Ihrer Kinder werfen und bleiben als Ansprechpartner stets präsent.







